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Beihilfe einreichen: Schritt für Schritt

Welche Belege du brauchst, welchen Antrag du nutzt, wie du digital oder per Post einreichst – und welche Frist gilt. Stand 2026.

Beihilfe gibt es nur auf Antrag – und nur, wenn du die Frist deines Bundeslandes einhältst. Mit dieser Anleitung reichst du deine Arztrechnungen sicher und vollständig ein.

Schritt 1: Belege sammeln

Lege die Rechnungen zusammen, die du einreichen möchtest. In der Regel genügen Kopien der Arzt-, Zahnarzt- oder Krankenhausrechnungen. Wichtig: Bei Medikamenten reicht die Apothekenquittung allein nicht – es muss eine Kopie des ärztlichen Rezepts beiliegen. Bewahre alle Originale auf, die Beihilfestelle kann sie nachfordern.

Schritt 2: Den richtigen Antrag wählen

  • Erstantrag (ausführlich): beim ersten Mal oder wenn sich deine Verhältnisse ändern (z. B. Familienstand, neue berücksichtigungsfähige Person).
  • Kurzantrag: für alle Folgeanträge – schneller, weil die Stammdaten bereits vorliegen.

Schritt 3: Einreichen – digital oder per Post

Die meisten Länder bieten eine offizielle Beihilfe-App oder ein Online-Portal an: Belege fotografieren oder als PDF hochladen, fertig. Alternativ schickst du Antrag und Belegkopien per Post an deine Beihilfestelle. Welche Stelle und welche App für dich zuständig sind, findest du im Bundesland-Vergleich.

Schritt 4: Bescheid und Erstattung

Nach der Prüfung erhältst du einen Beihilfebescheid und die Erstattung deines Bemessungssatzes. Dieselbe Rechnung reichst du zusätzlich bei deiner privaten Krankenversicherung ein, damit auch der Rest erstattet wird.

Fristen nicht verpassen

Je nach Bundesland hast du ein bis drei Jahre Zeit. Versäumst du die Frist, verfällt der Anspruch – und damit bares Geld. Die genaue Frist deines Landes steht im Vergleich.

Typische Fehler vermeiden

  • Rezeptkopie bei Medikamenten vergessen
  • Frist übersehen, weil Rechnungen liegen bleiben
  • doppelte Einreichung übersehen (Beihilfe und PKV)
  • Mindestbetrag pro Antrag in einzelnen Ländern unterschritten

Behalte Beihilfe und PKV im Überblick

Belegkompass hilft dir, jede Arztrechnung einmal zu erfassen und für PKV und Beihilfe getrennt den Status im Blick zu behalten – offen, eingereicht, erstattet. Für die ganze Familie, lokal auf deinem iPhone, ohne Konto.

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Häufige Fragen

In der Regel Kopien der Arzt-, Zahnarzt- oder Krankenhausrechnungen. Bei Medikamenten zusätzlich eine Kopie des ärztlichen Rezepts. Originale solltest du aufbewahren, da sie nachgefordert werden können.

Den ausführlichen Erstantrag nutzt du beim ersten Mal oder bei Änderungen deiner Verhältnisse. Für alle Folgeanträge genügt der Kurzantrag, da deine Stammdaten bereits vorliegen.

Ja. Für Arznei- und Verbandmittel muss dem Antrag zusätzlich zur Apothekenquittung eine Kopie der ärztlichen Verordnung (Rezept) beiliegen.

Je nach Bundesland ein bis drei Jahre nach Entstehen der Aufwendungen. Wird die Frist versäumt, kann der Anspruch verfallen.

Hinweis: Dieser Beitrag bietet eine allgemeine Orientierung (Stand 2026) und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Beihilfe ist Ländersache und kann sich ändern – maßgeblich sind die jeweils geltenden Beihilfeverordnungen und die offiziellen Merkblätter der zuständigen Stellen sowie deine Versicherungsbedingungen. Beihilfe nach Bundesland im Vergleich.